Bauteiloptimierung

Geschäftsführer Rudolf Hein zum Thema „Kunststoffgerechte Bauteiloptimierung“
Filmquelle: ARNOLD Umformtechnik GmbH & Co. KG (www.arnold-umformtechnik.de)

Eine Bauteil­optimierung kann auf Basis der Erkenntnisse aus einer Spritz­gieß-Simulation des IST-Zustandes erfolgen.
Anhand von Schnitten und Bildern erarbeiten wir Vorschläge zur Bauteiloptimierung, Anguss­auslegung und Temperierung. Diese werden durch unterschiedliche Maß­nahmen umgesetzt und mit Hilfe von weiteren Simu­lationen oder FEM-Berechnungen belegt.   > Unser Flyer

Unser Angebot

  • Prozessoptimierung
  • Optimierung von Geometrie, Material, Fließverhalten, Anguss, Nachdruck usw.
  • Konturnahe Temperierung
  • Separate Temperiereinsätze gegen „Hot-Spots“
  • Trennungen für Entlüftung
  • Negativkorrektur
  • Alternative Herstellverfahren

Ihre Vorteile

  • Geringere Zykluszeit
  • Bessere Bauteilqualität
  • Schnellerer Projektdurchlauf
  • Größeres Prozessfenster
  • Reduzierter Verzug, bessere Schwindungskompensation und Wandstärkenverhältnisse
  • Weniger Formteilfehler

Nach der Optimierung wurde in Zusammenarbeit mit dem Kunden für die rechts und links gezeigten Bauteile beispielsweise folgendes erreicht:

Verzug  ca. 70 % reduziert
Gewicht ca. 15 %reduziert
Zykluszeit ca. 70 % reduziert

Eine Bauteiloptimierung ist beispielsweise in den Bereichen Wandstärkenverhältnisse oder Rippen-/Deckelwandverhältnis möglich, es können Füllhilfen oder eine Eckenausmagerung verwendet werden. Eventuell erfolgt eine berechnete Nagativkorrektur oder bei glasfaserverstärkten Bauteilen eine Aufmaßbestimmung. So wird das bestmögliche Ergebnis für die Artikelgeometrie erreichbar. Außerdem liegen nach der Optimierung alle erforderlichen Vorgaben hinsichtlich Anspritzung, Temperierung, Heizzeiten (z. B. bei Gummi) und Trennungen vor. Somit kann die Werkzeugkonstruktion sehr schnell und auf gesicherter Basis erfolgen.

Um eine Bauteiloptimierung durchführen zu können, sind einlesbare Solids, Daten der angrenzenden Bauteile sowie Materialbezeichnungen mit rheologischen und mechanischen Daten erforderlich.